Gemeinschaft
Familien mit Christus - Geistliches Zentrum für Familien

Treffen der Gemeinschaft an Neujahr 2010
Träger [^]
Das Geistliche Familienzentrum wird getragen von der katholischen Gemeinschaft Familien mit Christus, die seit 1989 vom Bischof von Regensburg kirchlich anerkannt ist. Der besondere Auftrag dieser Gemeinschaft (Personen aus inzwischen zehn Diözesen) ist der Dienst für die Erneuerung von Ehen und Familien als Zellen geistlichen Lebens.
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Erläuterung des Schaubildes: Zentrum der Gemeinschaft, ihr Herz ist der dreifaltige Gott. Die Gemeinschaft wird symbolisiert vom inneren Ring. Der Einzelne bindet sich in einem Versprechen an die Gemeinschaft. Im Geistlichen Statut sind Hilfen zum Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft formuliert. Der Raum der Gemeinschaft ist offen für verschieden dicht gelebte Verbindlichkeit.
In sieben verschiedenen "Dienstbereichen" wird das Apostolat mit verschiedenen Gaben der Gemeinschaftsmitglieder und von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die von außen dazukommen, getragen. |
Die Betriebs- und Investitionskosten des Geistlichen Familienzentrums werden finanziert aus Kurseinnahmen sowie Spenden.
Wir bitten Sie, uns regelmäßig zu unterstützen durch Gebet, Mitarbeit und / oder Spenden, die unserer Arbeit ein breiteres Fundament geben. Gerne senden wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt.
Geistliches Statut [^]
Gemeinsame Berufung und Auftrag
- Ihr seid meine Freunde (Joh 15,12f).
Die Mitglieder der Gemeinschaft möchten Kirche in geschwisterlicher Weise leben. Wir bilden eine Gemeinschaft auf der Grundlage der Sakramente sowie im Hören auf das Wort Gottes.
- Liebt einander (Joh 13,34f).
Der Vater hat mich in seine Kirche gerufen. Er hat mich hineingestellt in die Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern, um mit ihnen gemeinsam IHM zu dienen. Ich unterstelle mich der Lehre und Leitung der katholischen Kirche im Geiste des II. Vatikanischen Konzils.
- Ihr werdet meine Zeugen sein (Apg 1,8).
Der besondere Auftrag in dieser Gemeinschaft ist der Dienst für die Erneuerung von Ehen und Familien als Zellen geistlichen Lebens. Ich trage dazu bei gemäß meinen Möglichkeiten und mit den mir verliehenen Gaben und Fähigkeiten.
Die nachfolgenden "Hilfen" und "Fragen zur Lebensbetrachtung" haben wir als erprobte Anregungen für unseren Weg erfahren.
Hilfen für das Leben des Einzelnen
- Hingabe (Mt 16, 24-26)
Täglich neu mein Leben Jesus Christus anvertrauen und mich IHM ganz hingeben.
- Persönliches Gebet (Mt 6, 5-6)
Jeden Tag in Stille vor Gott treten (z.B. Stundengebet, Anbetung, freier Lobpreis).
- Schriftlesung (Ps 119, 33-38)
Täglich auf das Wort Gottes hören. Es soll mir den Weg weisen.
- Versöhnung (Eph 4, 26-32)
Meine Geschwister annehmen und ihnen verzeihen, weil Gott mir in Christus verziehen hat.
- Fürbitte (Eph 3, 14-21; Phil 4, 6)
Täglich fürbittend für Familien als Zellen geistlichen Lebens eintreten. Im täglichen Gebet (z.B. der Pfingstsequenz) verbinde ich mich mit den Geschwistern in der Gemeinschaft.
- Begleitung (vgl. Tobit 5ff, Apg 8,26ff)
An Exerzitien teilnehmen und mich regelmäßig geistlich begleiten lassen. Dabei nehme ich die u. g. Fragen zur Lebensbetrachtung als eine Orientierung.
- Sakramente
Aus den Sakramenten leben: meine Taufe erneuern, die Eucharistie mitfeiern und empfangen, die Gegenwart Gottes in der Ehebeziehung leben, das Sakrament der Versöhnung empfangen.
- Zehnte (Apg 2,44f)
Nach Möglichkeit den Zehnten meines Einkommens z.B. für den Aufbau der Gemeinschaft, an die Armen, für die Evangelisation geben.
Hilfen für das Leben in der Gemeinschaft
Entsprechend meinen Möglichkeiten verpflichte ich mich:
- an gemeinsamen Gebetszeiten einer Gruppe in meinem Lebensbereich teilzunehmen (Ehe- und Familiengebet, Ehepaar-Hauskreis, Biblischer Gebetskreis o.ä.).
- empfangene Gaben in der Pfarrgemeinde einzubringen, wo ich lebe.
- an dem jährlichen Gemeinschaftswochenende nehme ich teil und beteilige mich einmal im Jahr an einem weiteren von der Gemeinschaft veranstalteten Kurs (als TeilnehmerIn oder MitarbeiterIn).
- an dem jährlichen Treffen der Gemeinschaftsmitglieder in meiner Region nehme ich teil und trage zweimal im Jahr mit einem Familienbericht zum Gemeinschaftsbrief bei.
- damit wir einmütigen Sinnes seien, will ich mich in die Gemeinschaft einordnen und in aktiver Haltung die Verantwortlichen unterstützen (Hebr 13,7).
Versprechen
Wer sich von Gott gerufen fühlt und nach Gesprächen mit der Leitung der Gemeinschaft von dieser angenommen wird, kann sich durch ein Versprechen an die Gemeinschaft binden.
Folgende Fragen stellt der Leiter der Gemeinschaft den Kandidaten innerhalb der jährlichen Aufnahme-Liturgie:
- (für Eheleute) Bist Du bereit, Deine Ehe als Sakrament zu leben und mit Deiner Familie zu einer Zelle lebendigen Glaubens zu werden?
- Bist Du bereit, die Mitglieder und Leitung der Gemeinschaft "Familien mit Christus" als Schwestern und Brüder Jesu Christi anzunehmen?
- Bist Du bereit, unsere gemeinsame Berufung und unseren Auftrag, wie sie im Geistlichen Statut der Gemeinschaft "Familien mit Christus" niedergelegt sind, mitzutragen und nach Kräften zu unterstützen?
Da Du Dich für das Leben mit "Familien mit Christus" entschieden hast, nehme ich Dich für zwei Jahre in die Probezeit der Gemeinschaft auf; bzw.: nehme ich Dich für drei Jahre in die Gemeinschaft auf; bzw.: bestätige ich Deine Mitgliedschaft.
Der Friede sei mit Dir.
Aufnahme und Mitgliedschaft
- Die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft wird in einem formlosen Schreiben an den Leiter der Gemeinschaft beantragt.
- Die Entscheidung über die Aufnahme trifft der Rat.
- Die Aufnahme erfolgt beim Jahrestreffen der Gemeinschaft im Rahmen eines Gottesdienstes durch den Leiter der Gemeinschaft.
- Die Aufnahme erfolgt zunächst in eine zweijährige Probezeit.
- Dann erfolgt die Aufnahme für drei Jahre. Die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft kann danach für jeweils drei Jahre verlängert werden.
- Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung, Verzicht auf eine Erneuerung der Mitgliedschaft oder Beschluß des Rates.
Lebensbetrachtung (revision de vie)
Fragen für die Einzelbesinnung und mindestens alle drei Monate für ein Gespräch mit dem Geistlichen Begleiter, der Begleiterin.
Habe ich mein Leben entsprechend dem "Geistlichen Statut" der Gemeinschaft ordnen können?
Gebet
- Habe ich das Gebet an die erste Stelle gesetzt?
- Habe ich Zeit zum Gebet gesucht?
- Wie stand es mit meiner Einteilung für das persönliche Gebet: z.B. eucharistische Anbetung, Beschäftigung mit der Bibel?
- Pflegte ich das Gebet in Gemeinschaft?
- Habe ich die Möglichkeit genützt, mitzugestalten?
- Welche Schwierigkeiten hatte ich mit dem Gebet?
- Half mir das Gebet zur Gestaltung des Alltags?
Gemeinschaft
- Habe ich zur Gemeinschaft gefunden, ihr Herz, ihre Vision entdeckt?
- Wie habe ich die Gemeinschaft erlebt (Art und Weise des Miteinanders, des Dienstes, Gebetsformen)?
- Habe ich mich von der Gemeinschaft angenommen gefühlt? Woran habe ich das gespürt?
- Konnte ich die Mitglieder der Gemeinschaft im Lichte des Glaubens bejahen?
Aufgaben der Gemeinschaft
- In welche Aufgaben hatte ich Einblick? Worin bestand mein Dienst?
- Könnte ich mich später in einer dieser Aufgaben sehen?
- Wie stand es mit meinem Einsatz, meiner Beweglichkeit? Hatte ich Ausdauer?
- Was hat mir am meisten Freude gemacht? Worin habe ich mich schwer getan?
- Welche Motive lagen meinem Dienst zugrunde?
Besuch von uns [^]
Einzelne Mitglieder der Gemeinschaft sind bereit, Ehepaarhauskreise, Gemeinden und diözesane Treffen zu besuchen, um Familien mit Christus vorzustellen, ein Thema darzulegen und zu ermutigen, Ehe und Familie mit Gott zu leben und daraus Gemeinde zu bauen. Mitglieder der Gemeinschaft gibt es in den (Erz-)Diözesen Augsburg, Bamberg, Dresden-Meißen, Eichstätt, Freiburg, Hildesheim, München, Osnabrück, Paderborn, Regensburg, Rottenburg-Stuttgart, Würzburg und in Ungarn Budapest.
Sozialpraktikum [^]
Kinder und Jugendliche zu einem herzlichen Verhältnis mit Jesus Christus
führen. Dies Ziel haben die Angebote für die Jüngeren in unseren Familienkursen.
Wir suchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereit sind, einen solchen
Dienst z.B. im Rahmen einer pädagogischen oder theologischen Ausbildung zu
übernehmen. Wochenenden sind ganzjährig, Blockpraktika sind im März/April und im
Juli/August möglich.
Wir freuen uns auch über die Mitarbeit von Jugendlichen, Eltern, Alleinstehenden
und rüstigen Rentnern.
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