Geistliches Statut

[Geistliches Statut 1992] [Konstitutionen 2014]
Geistliches Statut 1992 [^]
Gemeinsame Berufung und Auftrag

Die nachfolgenden "Hilfen" und "Fragen zur Lebensbetrachtung" haben wir als erprobte Anregungen für unseren Weg erfahren.

Hilfen für das Leben des Einzelnen
Hilfen für das Leben in der Gemeinschaft

Entsprechend meinen Möglichkeiten verpflichte ich mich:

Versprechen

Wer sich von Gott gerufen fühlt und nach Gesprächen mit der Leitung der Gemeinschaft von dieser angenommen wird, kann sich durch ein Versprechen an die Gemeinschaft binden. 
Folgende Fragen stellt der Leiter der Gemeinschaft den Kandidaten innerhalb der jährlichen Aufnahme-Liturgie:

Da Du Dich für das Leben mit "Familien mit Christus" entschieden hast, nehme ich Dich für zwei Jahre in die Probezeit der Gemeinschaft auf; bzw.: nehme ich Dich für drei Jahre in die Gemeinschaft auf; bzw.: bestätige ich Deine Mitgliedschaft.
Der Friede sei mit Dir.

Aufnahme und Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft wird in einem formlosen Schreiben an den Leiter der Gemeinschaft beantragt.
  2. Die Entscheidung über die Aufnahme trifft der Rat.
  3. Die Aufnahme erfolgt beim Jahrestreffen der Gemeinschaft im Rahmen eines Gottesdienstes durch den Leiter der Gemeinschaft.
  4. Die Aufnahme erfolgt zunächst in eine zweijährige Probezeit. 
  5. Dann erfolgt die Aufnahme für drei Jahre. Die Mitgliedschaft in der Gemeinschaft kann danach für jeweils drei Jahre verlängert werden.
  6. Die Mitgliedschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung, Verzicht auf eine Erneuerung der Mitgliedschaft oder Beschluß des Rates.
Lebensbetrachtung (revision de vie)

Fragen für die Einzelbesinnung und mindestens alle drei Monate für ein Gespräch mit dem Geistlichen Begleiter, der Begleiterin.
Habe ich mein Leben entsprechend dem "Geistlichen Statut" der Gemeinschaft ordnen können?

Gebet

  1. Habe ich das Gebet an die erste Stelle gesetzt?
    - Habe ich Zeit zum Gebet gesucht?
    - Wie stand es mit meiner Einteilung für das persönliche Gebet: z.B. eucharistische Anbetung, Beschäftigung mit der Bibel?
  2. Pflegte ich das Gebet in Gemeinschaft?
    - Habe ich die Möglichkeit genützt, mitzugestalten?
    - Welche Schwierigkeiten hatte ich mit dem Gebet?
  3. Half mir das Gebet zur Gestaltung des Alltags?

Gemeinschaft

  1. Habe ich zur Gemeinschaft gefunden, ihr Herz, ihre Vision entdeckt?
  2. Wie habe ich die Gemeinschaft erlebt (Art und Weise des Miteinanders, des Dienstes, Gebetsformen)?
  3. Habe ich mich von der Gemeinschaft angenommen gefühlt? Woran habe ich das gespürt?
  4. Konnte ich die Mitglieder der Gemeinschaft im Lichte des Glaubens bejahen? 

Aufgaben der Gemeinschaft

  1. In welche Aufgaben hatte ich Einblick? Worin bestand mein Dienst?
  2. Könnte ich mich später in einer dieser Aufgaben sehen?
  3. Wie stand es mit meinem Einsatz, meiner Beweglichkeit? Hatte ich Ausdauer?
  4. Was hat mir am meisten Freude gemacht? Worin habe ich mich schwer getan?
  5. Welche Motive lagen meinem Dienst zugrunde?
Konstitutionen 2014 [^]

Die Konstitutionen von Familien mit Christus finden Sie hier als PDF-Datei.

Familien mit Christus, Heiligenbrunn, D-84098 Hohenthann, Tel. 08784-278, Fax 08784-771, info@familienmitchristus.de
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