Franz-Adolf Kleinrahm

Geistliche Aufbrüche in den Kirchen vernetzen sich

Das Miteinander wächst in der katholischen Kirche und ökumenisch. Eine Ermutigung, sich zu beteiligen

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Ein nationaler Tag der Ermutigung für Gemeinschaften und Bewegungen

In der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz 2010 wurde ein Dialogprozess zu den Jubiläumsfeiern zum II. Vatikanum (1962 - 1965) verabredet. Solcher Dialog entspricht dem Wesen der Kirche, wie es Papst Paul VI. in seiner ersten Enzyklika Ecclesiam suam (6.8.1964) formulierte: „Kirche ist Dialoggemeinschaft, um die Wahrheit zu suchen.“ Nach vertikalen Schismen (Morgenländisch 1054, Reformation 1514) gibt es heute horizontale Schismen (die Gruppen der Laien, Priester und Bischöfe redeten nicht miteinander). Hier solle der Dialogprozess „Zukunft der Kirche – Kirche der Zukunft“ Abhilfe schaffen. „Die Deutsche Bischofskonferenz lädt darum für die kommenden vier Jahre zu einem Gesprächsprozess ein, der dem Glaubensweg unserer Kirche in Deutschland in das anbrechende neue Jahrhundert hinein theologisches Profil und kirchlichen Zusammenhalt verleihen soll. Wir müssen, um ein uns vertrautes Bild aufzugreifen, gemeinsam in „Exerzitien“ gehen, von den Bischöfen angefangen bis hin zu denen, die im Begriff sind, aus Ärger oder Enttäuschung der Kirche den Rücken zu kehren.“ (Wort der deutschen Bischöfe an die Gemeinden, 17.3.2011)
Der Vorsitzende der DBK Erzbischof Dr. Robert Zollitsch lud die Nationalverantwortlichen der 83 in Deutschland kirchlich anerkannten Gemeinschaften und Bewegungen zu einer Tagesveranstaltung am 11.4.2011 nach Würzburg ein.
Erzbischof Zollitsch ermutigte in seinem Eröffnungsvortrag die Geistlichen Gemeinschaften. „Ich erlebe in Gesprächen, Begegnungen und bei Gottesdiensten die Mitglieder der kirchlichen Bewegungen und Geistlichen Gemeinschaften so, wie es von den Frankenaposteln berichtet wurde: Ganz und gar im Herzen und im Geist ergriffen. Sie sind Hoffnungsträger für unsere Kirche und unsere Gesellschaft, weil Sie den Blick auf die Möglichkeiten Gottes richten und sich nicht einfach einreihen in die große Gruppe derer, die vor allem mit Klagen und Jammern beschäftigt sind. Sie sind bereit, dem Ruf zu folgen, der von Gott an uns täglich neu ergeht. „Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger. Gott der Herr hat mir das Ohr geöffnet“ (Jes 50,4-5). Aufmerksam hören, auf Gott und aufeinander, das ist ein wichtiges Anliegen des Gesprächsprozesses, auf den wir Bischöfe uns verständigt haben. Wir wollen in einem geistlichen Dialog, im Hören auf Gott und aufeinander, uns neu über unsere Sendung und Aufgabe in der Welt von heute und konkret auch in und an der Gesellschaft in Deutschland vergewissern.
Ich bitte Sie darum, Ihre vielfältigen Erfahrungen mit Wachstumsprozessen im Glauben für die Kirche in Deutschland fruchtbar zu machen. Ich bündele unsere Fragen an Sie in fünf Themenbereiche:
A. Die Unterscheidung der Geister und die Suche nach dem Willen Gottes, B. Leben aus der persönlichen Beziehung zu Jesus Christus, C. Verbindliche Gemeinschaft gestalten, D. Gott feiern und verkünden, E. Wachstumsprozesse im Glauben anstoßen und begleiten.
Ich hoffe und wünsche, dass spätere Generationen auch über uns lesen und von uns hören können, wie uns von den Frankenaposteln berichtet wird: „Fest miteinander vereint brachen sie auf“.“
Weihbischof Heinrich Timmerevers berichtete aus der Arbeitsgruppe der DBK, die eine bundesweite Erhebung der Gemeinschaften vorbereitet und ausgewertet hat. „Die Vielfalt an Spiritualitäten, Gemeinschaftsformen und Engagements zeugt von der Kreativität des Heiligen Geistes, der auch heute in der Kirche wirkt, und kommt der Vielfalt von Menschen entgegen, die auf der Suche nach Gott sind. Wir können und wollen diese Vielfalt nicht auf einen Nenner bringen.“ Ähnlich formulierte es Papst Benedikt XVI. 2008: Wir sind uns bewusst, dass wir „nicht das vereinheitlichen, was der Geist vielgestaltig gewollt hat“. Es sind in Deutschland etwa 90.000 Mitglieder.
Ich erinnere mich an einen Vortrag 2003 von Kardinal Georg Sterzinsky, der über viele Jahre den nationalen Gesprächskreis Geistlicher Gemeinschaften begleitete: „Die vor 30 Jahren bei den Bischöfen verbreitete große Vorsicht gegenüber geistlichen Aufbrüchen ist inzwischen aufgearbeitet. Jetzt sei es allgemeine Meinung „wenn es doch mehr davon gäbe“. Wenn Pfarrer geistliche Gemeinschaften und Bewegungen begrüßen, sei dies ein Zeichen der „Großherzigkeit, nicht nur für die Pfarrei, sondern für die Kirche zu denken“.
Es sei einhelliger Wunsch der Bischöfe, dass die Gemeinschaften durch ihr Sein und Handeln ein Zeugnis des Glaubens seien. Die Gemeinschaften sind zu würdigen in ihrem Engagement in den Pfarreien, ihrer „Wächterfunktion“ (das Geistliche nicht aus dem Blick zu verlieren), in der Vielfalt der Formen, in ihrem missionarischen Elan.
Immer wieder ging es, so Erzbischof Zollitsch, in der Geschichte unserer Kirche darum, sich zu fragen:
Wie sind der Auftrag und die Sendung Jesu Christi, allen Menschen die Frohe Botschaft zu verkünden, in die jeweilige Zeit zu übersetzen? Vor dieser Aufgabe und Herausforderung standen alle unsere Vorfahren im Glauben. Vor dieser Herausforderung stehen auch wir. Pressemitteilung und die zwei erwähnten Vorträge stehen auf der Homepage der Bischofskonferenz www.dbk.de. Zum Tagesprogramm gehörten Erfahrungsberichte von Gemeinschaften im Plenum, Eucharistische Anbetung, Mahl halten, Austausch in Kleingruppen, ein in der Methode Fishpool moderierter Rückfluss aus den Gruppen ins Plenum, der Tagesabschluss durch ein geistliches Wort von Bischof Dr. Felix Genn.

Die erste Einladung von Geistlichen Gemeinschaften im Bereich der DBK sprach 1985 im Vorfeld des Aachener Katholikentages Bischof Dr. Klaus Hemmerle aus, der die Beiträge von Bewegungen seit dem Katholikentag in Freiburg 1978 bündeln und zu mehr ermutigen wollte. Damals waren wir Vertreter von etwa einem Dutzend Gemeinschaften und Bewegungen. Es entstand in den Folgejahren ein nationaler Gesprächskreis Geistlicher Gemeinschaften und kirchlicher Bewegungen, der immer von zwei Personen aus den Sekretariaten der DBK und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken begleitet wird. Einige Gemeinschaften wurden Mitglied in der AGKOD, Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen Deutschlands im ZdK. Bei diesem nationalen zweiten Treffen auf Einladung der Bischöfe wurde sichtbar, dass wir nach 25 Jahren nicht mehr als anstößig eingeschätzt sondern als Ressource wahrgenommen werden.
Die „Reifung des Miteinanders der kirchlichen Realitäten“ erfahre ich vorrangig als Prozess der Befreundung. Lasst uns als kirchliche Bewegung bereit sein, unsere spirituellen Kräfte und praktischen Kompetenzen noch mehr in die pastorale Arbeit einbeziehen zu lassen. Seit Jahren arbeiten die meisten unserer Mitglieder in vielfältigen Diensten der Pfarrgemeinden mit, z.B. im PGR (was sie in der Regel diskret, d. h. ohne Erwähnung  ihrer Gemeinschaftszugehörigkeit tun). Wir in einer Bewegung können die Wahrnehmung nach innen und außen durch Beteiligung an Projekten (z. B. von Taufkatechese bis Ehebegleitung und Glaubenskurse für Erwachsene entsprechend unserem eigenen Profil), Studientagungen, diözesanen Arbeitsgemeinschaften und Tagen Geistlicher Gemeinschaften und durch Darstellung in kirchlichen Medien (Pfarrbriefe, Kirchenzeitungen, Homepages) unterstützen und fördern. Mich ermutigt das Wort von Kardinal Sterzinsky: „Das Pfarrprinzip ist ergänzungswürdig und ergänzungsbedürftig: es muss auch höhere Ebenen geben für Lebensvollzüge, die in einer Pfarrei nicht lebbar sind, und die Pfarrei braucht Ergänzung nach unten durch Gruppen.“ Dabei soll sich das Miteinander der kirchlichen Realitäten – dazu gehören auch die Orden, kirchlichen Schulen und Krankenhäuser usw. - zur Symphonie entwickeln. Abschließend wertschätzende Worte unseres Papstes Benedikt XVI.: „Kirchliche Bewegungen und neue Gemeinschaften sind in der Kirche vom Hl. Geist zur Umsetzung des Konzils erweckt worden. Sie sind ein Geschenk des Herrn, eine wertvolle Ressource. Darum darf eine vertrauensvolle Aufnahme nicht fehlen, die ihnen im Leben der Ortskirche Raum geben und ihre Beiträge schätzen soll.“

Kirche erneuert sich durch alle Zeiten immer wieder.

Nachdem im 4. Jahrhundert es im römischen Reich ein Vorteil wurde, sich als Christ zu bekennen, suchten die Wüstenväter außerhalb der Städte Wege, wie man Gott näher kommt. Benedikt von Nursia verfasste im 6. Jahrhundert für gottsuchende Menschen eine Regel zum gemeinschaftlichen Leben, Franz von Assisi lebte im 13. Jahrhundert Evangeliums gemäße Armut in brüderlicher Gemeinschaft und entfachte damit eine bis heute fortdauernde Bewegung, im 19. Jahrhundert stellten sich neu gegründete Kongregationen und Säkularinstitute den sozialen Fragen ihrer Zeit, seit dem 20. Jahrhundert geben Geistliche Gemeinschaften und kirchliche Bewegungen auf konkrete Nöte unserer Zeit Antworten im Glauben. Dieses sich wandelnde Leben erfährt kirchliche Reifung, das definiert ist nicht als eine Alterung, sondern als „eine dauernde Verjüngung des Geistes durch eine Leidenschaft der Zuwendung zu Gott“ (Erzbischof Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Rates für die Laien).
Geistliche Gemeinschaften und Kirchliche Bewegungen sind Zusammenschlüsse von Gläubigen verschiedener Lebenssituationen und Stände, die ein bestimmtes Gründer- und Gründungscharisma und eine gemeinsame Sendung innerhalb der Kirche verbindet. Während Bewegungen durch die Erfahrung von Gemeinschaft ohne formale Mitgliedschaft bestimmt sind, gehört zu Gemeinschaften Bindung in oftmals gestufter Verbindlichkeit.
Im Miteinander-Prozess sind evangelische, katholische, orthodoxe, anglikanische und reformierte Christen, ebenso Mitglieder von Freikirchen und neuen Gemeinden miteinander unterwegs. Das Miteinander christlicher Bewegungen ist gelebte Gemeinschaft unter selbständigen Gruppierungen mit unterschiedlichen Charismen und Strukturen. Dieses Miteinander lebt aus dem Bündnis der gegenseitigen Liebe im Sinne der Worte Jesu: "Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben." (Joh 13,34) So wächst Geistliche Ökumene.

Ein Überblick über diesen Teil neuerer, bewegender Kirchengeschichte, in der wir leben:

5.5.2012 Europatag in Brüssel. Damit verbunden können Gruppen initiativ werden bzw. sich einbringen! In vielen Städten Europas werden verschiedene Bewegungen einladen, über den Tellerrand des eigenen Engagements lokal oder regional hinaus zu blicken, andere Gemeinschaften kennen zu lernen und mit Politikern und den gesellschaftlich-sozialen Institutionen der eigenen Stadt ins Gespräch zu kommen. Es geht um ein besseres Miteinander und die dringendsten Fragen und Nöte des direkten Umfelds, der eigenen Stadt. Gegen 17.00 Uhr haben dann alle beteiligten Städte die Möglichkeit, sich über Internet und Satellit zu einer 90-minütigen internationalen Veranstaltung in Brüssel dazu zu schalten. Von dort soll es Impulse für ein europäisches Miteinander geben, zu dem die einzelnen Bewegungen, Gemeinschaften und lokalen Netzwerke ihren Beitrag geben können.
Das Programm der Veranstaltungen in Regensburg finden Sie hier.

Die Vielfalt und das Miteinander von Ehe- und Familieninitiativen

Geistliche Ökumene, Ökumene der Herzen wächst im Prozess „Miteinander für Europa“. Die größte Teilgruppe in diesem Prozess sind die Werke und Initiativen, denen Ehe- und Familienspiritualität aufs Herz gelegt ist. Verantwortliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 18 Gruppierungen trafen sich seit 2005 zu 13 Treffen. Wir lernten uns gegenseitig kennen, wurden miteinander vertraut, erfuhren die von Gott in den verschiedenen konfessionellen Hintergründen unterschiedlich oder auch gleichartig geschenkten Erkenntnisse, Gaben, Stärken. Gerade bei den Treffen mit Übernachtung wollten wir vorrangig nicht eine Aktion für die Großtreffen in Stuttgart und Würzburg planen, sondern im Hören aufeinander tiefer verstehen, was Gott im Leib Christi, in den verschiedenen Werken und Gemeinden, Kirchen tut. Dazu gehören auch Stille und Gebet. Das Gebet ist, so Papst Benedikt XVI. beim ökumenischen Gottesdienst in der Kirche des Augustinerklosters in Erfurt „der innere Ort unserer Einheit. ... Wir werden eins sein, wenn wir uns in dieses Gebet hineinziehen lassen.“ Dies erfahren wir in unseren Begegnungen.
Diese Begegnungen, dieser Austausch waren und sind hilfreich auf dem Weg der Befreundung, Geistliche Ökumene durch Befreundung. Der gemeinsame Prozess der Vorbereitung wurde für uns bereits zum Segen. Wir schöpfen aus der gleichen Quelle, Jesus Christus. Unsere Grunderfahrung ist versöhnte Vielfalt. Unsere Sendung ist, das Leben zu den Menschen bringen.
Themen unserer Studientage waren u. a. Christliche Eheverständnisse, Unterschiedlichkeit in der Paarbeziehung an biblischen Beispielen, Das biblische Menschenbild und neue Geschlechtertheorien (zur Gender-Diskussion), Der Leib als Sprache der Liebe, Umgang mit der Unterschiedlichkeit in der Ehe, Das Ehepaar im Bindungs-Organismus Familie, Eine Kultur der Freundschaft leben.

Die Gemeinschaften bieten:

  1. niederschwellige Angebote wie Candle light dinner, Religiöse Erziehung in Mutter-Kind-Gruppen, Scheitern in der Ehe - Versöhnung leben, in Patchwork-Familien leben;
  2. vertiefende Angebote wie Familiengruppen mit Verbindlichkeit, Veranstaltungen „Zwischen Silber und Gold“, Beziehungstrainings, die psychologisches Handwerk mit spiritueller Einsicht verbinden, und schließlich politische Lobbyarbeit, die sich offensiv mit dem Gender-Konzept der EU und der Bundesregierung („das soziale Geschlecht, die Geschlechterrollen seien erlernt und damit veränderbar“) auseinandersetzt (denn da wird unter dem Deckmantel der Gleichberechtigung der Geschlechter zielstrebig daran gearbeitet, mit dem Unterschied von Mann und Frau aufzuräumen), und Ermutigung an Familienpolitiker, neben »finanziellen Hilfen« und »Betreuungsangeboten für Kinder« die »Förderung der Partnerschaftskompetenz« als dritte Säule der Familienpolitik zu etablieren;
  3. langfristige Angebote wie den einjährigen "stationäre" Ehekurs Loreto der Fokolarbewegung in Loppiano / Italien, die zweijährige Familientrainerausbildung der Schönstatt-Familienakademie an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich, die zweijährige Schulung „Finale Eheseelsorge“ des Schweizer „LiSa Eheatelier“ an verschiedenen Orten, die Elternschule, eine Glaubens- und Lebensschule mit 32 Kurstagen in sieben Einheiten binnen zwei Jahren bei Familien mit Christus in Heiligenbrunn / Diözese Regensburg.

Die Namen der 18 Werke, Gemeinschaften: CVJM (Christl. Verein junger Menschen), Christliches Lebenszentrum Langenburg, Equipes Notre-Dame END, Familienbund Schönstatt, Familien mit Christus Heiligenbrunn, Family life mission FLM, Fokolar-Bewegung, Geist und Sendung Fulda, Gemeinschaft Immanuel Ravensburg, Institut der Schönstatt-Familien, Jugend-, Missions- und Sozialwerk Altensteig JMS, Jugend mit einer Mission JmeM, LISA (Licht und Salz) Ehe-Atelier, Marriage Week, Offener Abend Stuttgart, Offensive Junger Christen OJC, Team.F, Wörnersberger Anker.
Eine Übersicht über den weit umfangreicheren Markt christlicher, ehespiritueller Angebote in Deutschland findet sich auf der Homepage von Familien mit Christus unter Links.
Die Ehe-Initiative, die einen Vorläufer bereits in der Vorbereitung des Ökumenischen Kirchentages in Berlin 2003 hatte, will ihren Erfahrungsschatz auch zukünftig in Kirchen und Gesellschaft einbringen. Das Miteinander dieser Eheinitiativen fand Niederschlag in 22 Veranstaltungen beim ÖKT 2010 in München.
Wir stehen untereinander im edlen Wettstreit, wer Ehepaaren und Familien die Liebe Gottes erfrischender vermittelt und mehr Türen Christus, dem Erlöser öffnet. Familien finden zum Quell des Lebens zurück, lassen sich beleben vom Heiligen Geist. In der persönlichen Bekräftigung des Ehebundes, in der Erneuerung des Eheversprechens bei Exerzitien für Ehepaare oder in diözesanen Segnungsgottesdiensten, die in den Pfarrgemeinden durch Glaubensseminare vorbereitet werden, ereignet sich Erneuerung von Hauskirche. Familien werden und sind Subjekt der Evangelisation. Erneuerung der Kirche ereignet sich durch die Erneuerung der Stände, hier des Ehesakramentes. Die Ehe-Initiativen und Familienbewegungen bringen dazu ihren Beitrag, ihren Anteil am siebenfachen Ja des ökumenischen Miteinander-Prozesses.

Quellen:

Lesetipp: Friedrich Aschoff, Bruder Franziskus Joest, P. Michael Marmann (Hrsg.), Zuneigung. Christliche Perspektiven für Europa, Hünfelden-Gnadenthal 2007 (168 S.)

Familien mit Christus, Heiligenbrunn, D-84098 Hohenthann, Tel. 08784-278, Fax 08784-771, info@familienmitchristus.de
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